Getreide

Als Getreide werden Dinkel und Weizen angebaut. Das Getreide wird am Hof in der eigenen Getreideanlage aufbereitet und gelagert. Bei feuchter Ernte kann die Ware in der hofeigenen Trocknung auf die richtige Kornfeuchte getrocknet werden.

Vermarktet wird das Getreide an Mühlen und Verarbeiter in der Region. Somit wird die Region gefördert und Transportkosten gesenkt.

Da im biologischen Anbau keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, wird das Unkraut mechanisch mit einem Hacksatz zwischen den Reihen abgeschnitten. Dazu säen wir das Getreide in einem weiteren Reihenabstand als üblich.

Während der gesamten Vegetation wird das Getreide bis zu fünf Mal gestriegelt. Hierbei wird versucht das Unkraut zu verschütten bzw. zu entwurzeln. Durch das Striegeln wird auch die Bestockung des Getreides angeregt. Getreide braucht Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kali, Magnesium sowie Spurenelemente. Um die Pflanze damit zu versorgen, verwenden wir den Gärrest aus der eigenen Biogasanlage.

Zwischenfrucht

Unmittelbar nach der Getreideernte wird eine Zwischenfruchtmischung ausgesät, welche das Bodenleben und die Bodenstruktur fördert. Der Aufwuchs, welcher im Herbst eingearbeitet wird,  dient als Nahrungsquelle für das Bodenleben und als Erosionsschutz.